Tuesday, July 31, 2007

The Werners Heading West V




30.7


Zum Abschied von Page und als Stärkung für die doch eher lange Etappe nach Phoenix, AZ genehmigen wir uns im "Dennys" ein herzhaftes Frühstück und fahren dann los, nicht ohne vorher das Auto getankt zu haben - mit ca. $2.90 pro Gallone (ca. 96 Rappen pro Liter) ist das Benzin zwar massiv teurer hier als noch vor zwei, drei Jahren, aber immer noch einiges günstiger als bei uns.

Wir fahren Richtung Süden nach Flagstaff und das erstaunliche ist, dass wir praktisch immer auf Höhen über 1800m sind.

Die Landschaft wechselt von roter Wüstensilhouette zu Prärie mit Buschwerk und schliesslich - als wir uns nach Flagstaff Richtung Phoenix und von der Hochebene hinunter bewegen - zu der bekannten Kaktuslandschaft mit den gigantischen Saguaros.

In Phoenix sind wir für zwei Tage im JW Marriott Desert Ridge Hotel, mit Sicherheit das schönste Hotel unserer Reise!


31.7.


Wir geniessen es total einfach "nichts" zu tun, d.h. wir erfrischen uns am Pool und Essen Chips und Salsa hmmm und jeder ist in eine Lektüre vertieft.

Annina ist ganz hingerissen von den kleinen Jackrabbits, die das Areal bevölkern und sie bringt es sogar fertig, eines der Tiere zu streicheln, was den älteren Herrn in der Nähe zum Vergleich mit Dr. Dolittle hinreisst...

Natalie hat sich derweilen in die nahegelegene Mall zurückgezogen und wird wohl mit einem Stapel Kleidern und/oder Schuhen wieder auftauchen. Sie hat sich schon lange darauf gefreut und auch diverse Anschaffungen auf die Ferien verschoben, in der Hoffnung hier einen guten "deal" zu machen.

Monday, July 30, 2007

The Werners Heading West IV



29.7.

Sonntag...in Page gibt es die sogenannte Church Row, eine Strasse wo (fast) alle Denominationen präsent sind. Bei der Vorbeifahrt am Samstag Abend (auf der suche nach einem Restaurant) sehen wir auch eine Baptist Church und beschliessen am Sonntag dorthin zum Gottesdienst zu gehen (die Zeit passt uns auch: 10:45 Uhr, also Zeit zum Frühstücken vorher!)

So kommen wir dort am und werden auch sogleich herzlich begrüsst, die Gemeinde ist nicht so gross, dass man als fremde Familie nicht auffallen würde!

Der Worship ist eher "klassisch" aber 2-3 Lieder kennen wir. Der "Beamer" muss aus den 50er Jahren sein....

Die Message ist vom 4-fachen Ackerfeld mit Fokus auf das Saatgut das auf dem dünnen Boden sofort aufgeht. Der Pastor macht den Bogen zu unserer "Experience" Kultur, das Verlangen der heutigen Generation nach Erlebnissen und Action: Man ist mit viel Begeisterung dabei, solange etwas läuft, aber wenn's schwierig wird ist Ende Feuer...

Auf das Leben mit Gott bezogen war die Kernaussage, dass "experience" die Folge unserer Unterordnung unter Gottes Willen sein wird und nicht Ursache unseres Glaubens sein soll.

Am Nachmittag machten wir uns auf, um am Lake Powell ein paar Meter zu schwimmen, ein Platz mitten in einer wunderbaren Natur und so schön warm dass sogar ich (Matthias) sofort rein ging.

Das Auto wird gleich daneben parkiert, der Kofferraumdeckel spendet Schatten...

Nach ca. 2 Stunden kam ein währschaftes Gewitter auf (Monsun!) inklusive einem kleinen Sandsturm am Ufer, den wir aber bereits vom Auto aus beobachten konnten.

Sunday, July 29, 2007

The Werners Heading West III


28.7.

Heute heisst es schon wieder packen und Abschied nehmen von unserem "Cabin" und der Büffelherde!

Nach einem guten Frühstück (mit Eier, Speck und was sonst noch alles dazu gehört), fahren wir Richtung Grand Canyon, und zwar zum North Rim.

Diese Strasse ist nur im Sommer offen und weniger stark frequentiert als das "South Rim".

Die Strasse windet sich über Dutzende von Meilen durch Wälder und über riesige Hochebenen. Und dann plötzlich ist da dieser gigantische Canyon der sich erstreckt soweit das Auge reicht.
Unser Weg führt uns dann weiter nach Page
eine Stadt, die erst ca. 50 Jahre alt ist und hier entstand durch den Bau des Glen Canyon Dams der den Lake Powell staut.
Dieser Aufenthalt im Courtyard hier war ein Wunsch von Natalie, der die Architektur und die Ausstattung dieses Hotels hier schon vor 9 Jahren sehr gut gefallen hat.

The Werners Heading West II




27.7.
Am nächsten Tag hatten wir uns den Bryce Cany0n vorgenommen.

Wir hatten den schon 1998 mal besucht und wollten unbedingt nochmals die spektakulären Felsformationen erleben.

Ich will hier gar keine Photos einfügen, man muss das mit eigenen Augen gesehen haben. Der Bryce Canyon ist definitv einer der schönsten Orte auf dieser Erde!

Das Ruby's Inn gleich beim Eingang des Canyons ist immer noch da und so kam Annina auch zu ihrem lange ersehnten Pferderitt den sie letztes Mal verpasst hatte, da noch zu klein (sie war halt erst knapp 2 damals).


The Werners Heading West





Am 24.7. landeten wir nach einem laaangen (12 Std. plus eine Stunde am Gate in Zuerich) Flug in Los Angeles.
Immigratoin ging leidlich gut und nach gut einer Stunde sassen wir im "Hertz" Bus der uns zum Mietwagen brachte (Chevy Impala LT 3.9, ein angenehmer Reisewagen)
Nach ein paar Irrungen auf den Strassen rund um LAX fanden wir unser Bett im Residence Inn und die einzige, die unbedingt noch den Pool testen wollte war Annina! Dann sanken wir todmüde ins Bett...

25.7.


Am nächsen Morgen waren wir alle um 6 Uhr wach und genossen unser erstes American Breakfast!
Dann ging's auf Richtung Las Vegas...
Wie wir wussten dauerte es lange, bis wir endlich die 5- und 6-spurigen Freeways von Los Angeles hinter uns lassen konnten und die ersten Joshua Trees auftauchten am Strassenrand.
In ihrem Uebermut trat Anita auch ein wenig zu heftig aufs Gaspedal, sodass wir bei ca. 80 Mph plötzlich ein schwarz-weisses Auto neben uns hatten mit einem Ordnungshüter der uns mit Handzeichen unmissverständlich klar machte, dass wir es etwas gemütlicher angehen lassen sollten... Zum Glück blieb es dann bei dieser doch freundlichen Ermahnung.


Las Vegas war auch (wie erwartet) sehr busy und crazy. Wir verbrachten allerdings den grössten Teil des Nachmittags am Pool im Hotel und schauten uns am Abend kurz die neuesten Ressorts an (Planet Holywood mit der Mall, das Wynn (im Bau) und natürlich die Wassershow im "Venetian").
Um 9 waren wir alle K.O. (Annina schlief praktisch am Tisch über der Lasagne ein) und so überliessen wir die Nacht den Spielern...
26.7.
Nach einer relativ kurzen Reise die uns aber in stetig höhere Regionen führte (zwischen 1500 und 2500 m.ü.M) kamen wir im Zion National Park an.
Der Canyon ist via Shuttle Busse erschlossen und so bestiegen wir einen Tour-Bus der uns die ca. 10 km bis ans Ende des Tales brachte und unterwegs an vielen Sehenswürdigkeiten anhielt. Der Zion Park wird "von unten" besichtigt, d.h. im Gegensatz zum Grand Canyon, wo man von oben nach unten staunt, türmen sich hier die Felsen und Monumente über einem hoch.
Nach dieser Tour und einer kleinen Wanderung dem Fluss entlang fuhren wir weiter zu unserem Nachtlager, dem Zion Mt. Ressort.
Wir bezogen dort eine Blockhütte und genossen den Ausblick über die "Bergwelt" und die dort ansässige Büffelherde.